Die Sphinx kennen wir auch unter dem Namen “die große Sphinx von Gizeh”. In unmittelbarer Nähe der drei Großen Pyramiden von Gizeh – nahe bei Ägyptens Hauptstadt Kairo – befindet sich auch die Sphinx. Aber warum gehört die Sphinx zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten bei einer Reise in dieses faszinierende Land am Nil?

Fakt ist, dass die Sphinx eines der bedeutendsten Relikte der Kultur des Alten Ägyptens ist. Es gibt nicht nur diese eine Sphinx. Der Name Sphinx war vielmehr der Ausdruck für eine Zwittergestalt, welche sich aus einem Löwenkörper und dem Kopf eines Menschen zusammen setzt. Diese Figur spielte in der ägyptischen wie auch der griechischen Mythologie eine große Rolle, wie man beispielsweise bei einer Studienreise zur Sphinx von Gizeh erfährt. Die Sphingen fungierten im Alten Ägypten als Wächterfiguren.
Im Falle der Sphinx von Gizeh sollte diese die Nekropole der Pharaonen schützen. Denn der Legende nach stellte Sie stets unlösbare Aufgaben an die Menschen. Konnten diese die Aufgabe nicht lösen, wurden sie von der Sphinx erwürgt. Auch Herakles, der berühmte griechische Held, bekam von Ihr ein Rätsel gestellt, konnte dieses jedoch lösen und rettete so viele Menschen.

Die Große Sphinx von Gizeh wurde während der 4. Dynastie, circa 2700–2600 v. Christus, erbaut. Sie hat Maße, die jeden, der in Ägypten Urlaub macht und diese Sehenswürdigkeit dabei besucht, beeindrucken: 73,5 m lang, 6 m breit und ca. 20 m hoch ist die Figur. Die Vorderbeine der Sphinx ragen über 15 Meter weit unter ihrem Körper hervor. Einst hatte die Sphinx auch einen vollständigen Bart und eine Nase, beides wurde ein Opfer der Zeit und von arabischen Eroberern. Doch gerade diese fehlenden Teile sind heute charakteristisch für die Große Sphinx von Gizeh, welche bei Ägypten Reisen zusammen mit den Pyramiden von Gizeh immer auf der Liste stehen sollte. Vielleicht eben auch mit einer speziellen Führung, welche diese Sehenswürdigkeit noch interessanter macht.