Die Pyramiden

Zu den Sieben Weltwundern der Antike zählen die Pyramiden Ägyptens, die von einer steinernen Sphinx bewacht werden. Hier gehören vor allem die nahe der Stadt Gizeh an der Pyramidenstraße gelegenen Bauten zu den bedeutendsten ihrer Art. In unmittelbarer Nähe der Pyramiden findet man zudem größtenteils noch Tempelanlagen, Grabfelder, Arbeitslager oder gar Nebenpyramiden. Im Jahre 1979 wurden die Pyramiden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Während die Wissenschaft sich noch nicht ganz einig darüber ist, wie die Pyramiden in den damaligen Zeiten – so ganz ohne unsere heutigen Hilfsmittel – gebaut wurden, glaubt man aber sicher zu wissen, dass sie als letzte Ruhestätten – vor allem für Pharaonen und deren Hofstaat – dienten. Häufig wurden kostbare Güter wie Schmuck und Geschirr als Beigabe mit gegeben. Um diese vor den Grabräubern zu schützen, errichtete man lange Tunnel – deren Eingang sorgfältig versteckt und versperrt wurde -, um in das Innere der Pyramiden zu gelangen. Dennoch wurden zahlreiche Pyramiden von Grabräubern geplündert, andere zerstört, etliche jedoch sind uns aber erhalten geblieben.

Wer nach Ägypten reist, der kommt nicht umhin, einige dieser imposanten Bauwerke zu bestaunen und ihrer Faszination zu erliegen. Die große Pyramide von Gizeh, die dem von 2.589 bis 2.566 vor Chr. regierenden Pharao Cheops als Grabmal gedacht war, beeindruckt mit ganzen 146,6 Metern Höhe. Nur geringfügig niedriger ist die Mittlere Pyramide, die Chephren, dem Sohn Cheops, gewidmet ist. In diesen beiden Pyramiden wurden, wie auch in dem Grabmal des Mykerinos, welcher wiederum der Enkel Cheops war, einst verborgene Grabkammern sowie Scheinkammern angelegt.

Zahlreiche weitere letzte Ruhestätten der Pharaonen nennt der Staat Ägypten sein Eigen. So finden Sie beispielsweise am Rande der Libyschen Wüste die wohl älteste Pyramide, die Djoser Pyramide, welche allerdings wegen der Einsturzgefahr für Besucher gesperrt ist.