Götter und Glaube

Die altägyptische Religion ist einer der ältesten nachweisbaren antiken Glaubensrichtungen. Dank der vielen gut erhaltenen, mit Hieroglyphen beschriebenen, Steintafeln und Papyrusrollen, ist es heute möglich den Glauben der alten Ägypter zu rekonstruieren. Er ist vermutlich vor gut 5.000 Jahren am Unterlauf des Nils entstanden, als sich die vielen Dorfgemeinschaften und Kleinstädte zu einem Staat entwickelten. Die Namen der Götter haben im Laufe der Jahrhunderte auch mal ihre Namen gewechselt, doch blieb das Prinzip des altägyptischen Götterkultes immer gleich.

Es gibt mehrere Kulte in der Ägyptischen Mythologie. Der weitverbreiteste und zugleich Bekannteste war der des Osiris. Dieser Gott war stand in diesem Kult an der Spitze aller anderen Götter. Wie in praktisch allen Religionen glaubten auch die Ägypter an ein Leben nach dem Tod. Dabei ist gerade in der Bestattung der Toten ein besonderer Ritus bekannt. Viele hochgestellte Persönlichkeiten im antiken Ägypten wurden als Mumie in pompösen Grabbauten bestattet.

Die wohl bekanntesten Attraktionen Ägyptens sind die Pyramiden von Gizeh und die daneben liegende Spinx. Die Pyramiden wurden als Grabstätten von Pharaonen errichtet, während die Spinx ein religiöser Kultbau ist. Sie stellt wahrscheinlich die Göttin Isis dar. Diese Sehenswürdigkeiten sind das Wahrzeichen Ägyptens und dürfen bei einer Reise dorthin auf keinem Fall ausgelassen werden.Ebenfalls sehenswert ist das unweit der Pyramiden von Gizeh liegende Tal der Könige. In diesem Wüstental liegen Grabmäler vieler hoher Ägypter, unter anderem auch jenes des legendären Pharaos Tut-Ench-Amun. Seine Mumie samt Sarg ist jedoch im Ägyptischen Museum in Kairo.

Weiter nilaufwärts liegen die alten Königsstädte Luxor und Memphis, sowie der Tempel von Karnak. Dieser Tempel wurde aus einem riesigen Felsblock gehauen und ist ein Wunder der altägyptischen Baukunst. Ein Urlaub in Ägypten bietet dem Besucher Zeugnisse einer jahrtausendealten Kultur, wie sie in nur wenigen anderen Ländern erhalten sind.